Wie schließe ich mein Facebook-Konto?


Für viele Menschen ist Facebook inzwischen ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens. Wir teilen unsere Lieblingsfotos mit Familie und Freunden, bleiben auf dem Laufenden über Geburtstage, werden zu Partys eingeladen und über Aktivitäten in der Nähe informiert.

Aber was, wenn die Informationen überhandnehmen? Laut Statistiken verbringt der deutsche Facebook-Nutzer durchschnittlich 20 Minuten am Tag auf Facebook. Vielleicht könnte man die 20 Minuten auch anders nutzen? Für einen Spaziergang? Ein Gespräch mit unserem Partner oder Kinder? Ein interessantes Buch lesen?

Sie haben sich entschieden, Ihre Zeit in etwas anderes als Facebook zu investieren. Aber wie schließt man ein Facebook-Konto? Das ist nicht ganz einfach, aber wir können Ihnen dabei helfen.

Daten und Fotos speichern

Bevor Sie Ihr Facebook-Konto löschen, können Sie Fotos und andere Daten speichern. Dafür klicken Sie auf das Dreieck oben rechts und gehen Sie auf „Einstellungen“. Klicken Sie unter „Allgemein“ auf „Lade eine Kopie“. Sie werden zur nächsten Seite weitergeleitet, auf der Sie den Download starten können.

Facebook - settings

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Facebook - copy2

Wenn Sie nicht alle Fotos speichern möchten, können Sie die Fotos, die Sie behalten möchten separat öffnen und unten über „Optionen“ auf „Herunterladen“ klicken.

Wenn Sie die notwendigen Daten gesichert haben, schauen Sie auch nach den verbundenen Apps. Wenn Sie Ihr Facebook-Konto löschen und Sie noch mit einigen Apps verbunden sind, können Sie sich bei diesen Apps nicht mehr einloggen. Bei den meisten Apps kann die Einlogmethode geändert werden, bei manchen ist dies allerdings nicht möglich.

Facebook - apps

Ihr Facebook-Konto definitiv löschen

So löschen Sie Ihr Facebook-Konto:

  • Gehen Sie auf die folgende Seite: https://www.facebook.com/help/delete_account
  • Das folgende Pop-up-Dialogfenster öffnet sich. Lesen Sie sich dies sorgfältig durch und klicken Sie anschließend auf „Mein Konto löschen“
  • In einem zweiten Pop-up-Dialogfenster werden weitere Daten abgefragt und dann können Sie Ihr Facebook-Konto endgültig löschen, indem Sie auf „OK“ klicken

Facebook - delete1

Facebook - delete2

Facebook gewährt dann noch 14 Tage, um Ihr Konto wiederherzustellen. Sobald die 14 Tage verstrichen sind, wird Ihr Konto definitiv gelöscht. Wenn Sie Facebook danach wieder nutzen möchten, müssen Sie ein neues Konto erstellen.

Facebook-Konto vorübergehend schließen

Sie können Ihr Facebook-Konto auch vorübergehend schließen. Fahren Sie in Urlaub? Möchten Sie ausprobieren, wie es ist, eine Zeit lang kein Facebook zu haben? Klicken Sie dann unter „Einstellungen“ auf „Sicherheit“ und untern auf „Konto deaktivieren“.

Kündigen ohne Wenn und Aber

Die Kündigungswebsite sepastop.eu startet die Videokampagne „Kündigen ohne Wenn und Aber“. Ziel dieser Kampagne ist es, das Bewusstsein für die Probleme im Zusammenhang mit der Kündigung von Abonnements und Verträgen zu schärfen.

„Wir stellen fest, dass einige Unternehmen alles dafür tun, die Vertragskündigung künstlich zu erschweren. Eine Kündigung ist immer noch eine Aufgabe, die viele Kunden ausgesprochen ungerne erledigen. Sie kämpfen mit unklaren Kündigungsvorschriften, Kündigungsfristen, einem nicht vorhandenen „Kundenservice“ und ähnlichen Problemen. Das Ziel unserer Kampagne ist es, Unternehmen und Verbraucher auf spielerische Weise zu erreichen.“

Die Kampagne „Kündigen ohne Wenn und Aber“ besteht aus 3 Videos, in denen sepastop.eu der Kündigungswelt einen Seitenhieb verpasst.

Im ersten Film hat eine Frau einen Albtraum, weil sie sich immer noch nicht traut, ihr Fitness-Abo zu kündigen. Der zweite Film zeigt eine Situation, die vielen bekannt sein dürfte: Man ruft den Kundendienst an und wird ständig umgeleitet. Und in Video Nummer drei befindet ein Mann sich in einem sprichwörtlichen Kündigungs-Labyrinth und sucht hoffnungslos nach dem richtigen Weg, einen Vertrag zu beenden.

Sehen Sie sich die Videos hier an:

Über sepastop.eu
sepastop.eu bietet Verbrauchern präzise Informationen rund um das Thema Kündigung und hilft ihnen, alle Arten von Abonnements und Verträgen zu kündigen. Die Website wurde 2016 ins Leben gerufen und ist neben Deutschland auch in Österreich, Belgien, den Niederlanden und Frankreich verfügbar. Jeden Monat kündigen durchschnittlich 35.000 Personen ein Abonnement über sepastop.eu.

Die Videos wurden von der Produktionsfirma Poolhert Productions in Antwerpen produziert.❤️

Medienkit herunterladen.

sepastop.eu wurde für die .eu Web Awards nominiert!

Wir sind für die .eu Web Awards nominiert worden und freuen uns sehr darüber!

Die .eu Web Awards sind ein europäischer Wettbewerb, bei dem die besten .eu-Websites hervorgehoben werden sollen. Wir sind in der Kategorie Rising Stars (Start-ups) nominiert.

Wir möchten Sie bitten, auf unserer Website Ihre Stimme abzugeben. Vielen Dank im Voraus!

Wie können Sie abstimmen?

  • Gehen Sie auf https://webawards.eurid.eu/
  • Gehen Sie auf ‚Nominate & Vote‘
  • Klicken Sie auf ‚Rising Stars‘ und suchen Sie nach sepastop.eu (es ist möglich, dass Sie auf ‚Next‘ klicken müssen)
  • Fahren Sie mit der Maus über unsere Website und klicken Sie auf ‚vote / abstimmen‘

Achtung: klicken Sie nicht auf ‚Submit your nomination‘, sondern suchen Sie uns in der Liste ‚Rising Stars‘.

Bitte beachten Sie, dass Sie pro IP-Adresse nur 1 Stimme abgeben können. Personen in der gleichen Familie/Haus/Büro können über mobile Daten (mit einem Smartphone) abstimmen.

Vielen Dank, dass Sie für uns gestimmt haben und wir werden Sie sicher über das Ergebnis auf dem Laufenden halten!

Liebe Grüße,
sepastop.eu Team

Netflix kündigen: So geht‘s

Wer seine Netflix Mitgliedschaft kündigen möchte, für den gibt es gute Nachrichten: Die Kündigung geht einfach von statten und Netflix legt Verbrauchern keine unnötigen Steine in den Weg.

Bereits direkt nach der Anmeldung macht Netflix seine Kunden fairerweise darauf aufmerksam, wie und wo der Account gekündigt werden kann:

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Entsprechend der Anleitung funktioniert die Kündigung dann auch. Im Hauptmenü klickt man auf seinen Account-Namen, anschließend öffnet sich das Menü und man klickt auf den Unterpunkt „Ihr Konto“:

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In der Kontoverwaltung befindet sich direkt auf der linken Seite der Button „Mitgliedschaft kündigen“.

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Nach dem Sie diesen Button geklickt haben, wird nochmal gefragt, ob die Mitgliedschaft wirklich gekündigt werden soll. Auch dies bestätigen Sie über den Button „Kündigung abschließen“.

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Wenn alles geklappt hat, bekommen Sie von Netflix eine E-Mail, in der die Kündigung nochmals bestätig wird. Die E-Mail sieht folgendermaßen aus:

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Übrigens: Selbst wenn Sie am Tag der Anmeldung kündigen, haben Sie die restlichen 30 Tage des kostenlosen Probemonats noch den vollen Zugriff auf alle Filme und Serien.

Nochmal im Überblick die Schritte zur Kündigung:

Wie kann ich Netflix kündigen?

  1. Auf der Startseite von Netflix klicken Sie auf Ihren Benutzernamen und wählen den Menüpunkt „Ihr Konto“.
  2. Auf der nächsten Seite klicken Sie links auf den Button „Mitgliedschaft kündigen“.
  3. Im nächsten Bildschirm klicken Sie auf „Kündigung abschließen“.
  4. Sie erhalten eine Kündigungsbestätigung per E-Mail, die Kündigung ist damit abgeschlossen.

Weitere Infos zur Kündigung bei Netflix

Die Kündigung bei Netflix ist jeweils zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraumes möglich, bei Netflix beträgt dieser Zeitraum einen Monat. Die fälligen Mitgliedsgebühren werden also monatlich eingezogen. Wer die Restlaufzeit seines Abrechnungszeitraums einsehen möchte, findet diese Informationen unter dem Menüpunkt „Rechnungsdetails anzeigen“ im Menü „Ihr Konto“.

Nach der Kündigung speichert Netflix die Präferenzen für weitere 10 Monate – wer sich also entschließt, doch wieder zum Dienst zurückzukehren, verliert seine Einstellungen nicht.

Wer physische DVDs oder Blu-Rays von Netflix ausgeliehen hat, sollte diese auch innerhalb von sieben Tagen nach der Kündigung zurückschicken, da sonst weiter Kosten entstehen könnten.

Wie kann ich eine Einzugsermächtigung sperren?

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Möchten Sie eine Einzugsermächtigung sperren? Dies kann über Ihre Bank erfolgen. Eine Übersicht über Ihre Einzugsermächtigungen finden Sie in der Regel bequem per Online-Banking. Hier können Sie Ihre Einzugsermächtigung verwalten und sperren.

Hinweis! SPERREN ≠ STORNIEREN: Sperren allein genügt nicht! Sie müssen Ihre Einzugsermächtigung auch kündigen (lesen Sie mehr darüber).

Sie können Ihre Einzugsermächtigungen auf 3 verschiedene Arten sperren:

  1. Über die Kontonummer: alle Einzugsermächtigungen auf diese Kontonummer werden gesperrt.
  2. über den Namen des Lieferanten: alle Einzugsermächtigungen an dieses Unternehmen werden gesperrt.
  3. über Mandatsreferenz/Lastschriftbefehl im Inland: hiermit wird 1 spezifische Einzugsermächtigung blockiert.
  4. Die letzte Methode wird am häufigsten verwendet, um Einzugsermächtigungen zu sperren. Wenn Sie in Zukunft doch einen neuen Vertrag beim gleichen Lieferanten abschließen, kann die Einzugsermächtigung problemlos abgebucht werden.

Hinweis! Einzugsermächtigung SPERREN ≠ STORNIEREN

Das Sperren Ihrer Einzugsermächtigung reicht jedoch nicht aus. Seit 2014 hat sich die Gesetzeslage geändert. Sie müssen Lastschriftmandate über Ihren Lieferanten widerrufen und können dies nicht mehr über Ihre Bank tun.

Wenn Sie lediglich Ihre Einzugsermächtigung über Ihre Bank sperren, kann der Lieferant zwar kein Geld mehr von Ihrem Konto abbuchen. Die Einzugsermächtigung läuft jedoch wie gewohnt weiter. Der Lieferant wird weiterhin versuchen, die Zahlung zu kassieren und Ihnen letztendlich eine Mahnung einschließlich Kosten (!) schicken, da die Rechnung nicht rechtzeitig bezahlt wurde. Er wird dies so lange tun, bis Sie die Einzugsermächtigung stornieren.

Wie kann ich meine Einzugsermächtigung stornieren?

Um eine Einzugsermächtigung zu stornieren, müssen Sie das Ihrem Händler mitteilen (Sky, McFit, Aktion Mensch,…). Dazu schreiben Sie einen Brief und senden ihn an Ihren Lieferanten. Am besten per Einschreiben, um 100 % sicher sein zu können und einen Beweis zu haben, falls Ihr Lieferant Ihre Anfrage bestreitet.

Auf unserer Website, sepastop.eu finden Sie Musterbriefe für mehr als 200 belgische Lieferanten. Wenn Sie möchten, können Sie Ihr SEPA-Kündigungsschreiben direkt online per Einschreiben über unsere Website versenden.

Es besteht also ein großer Unterschied zwischen Sperren und Stornieren. Sobald Sie die Einzugsermächtigung beim Lieferanten widerrufen haben, können Sie diese danach über die Bank auch sperren lassen, aber nicht andersrum!

Lesen Sie mehr dazu: https://www.sepastop.eu/de-de/wissensdatenbank/sperre-lastschrift/

sepastop.eu respektiert Ihre Privatsphäre!

Wir alle wissen es: Sie besuchen eine Website oder bestellen etwas über das Internet und weniger als einen Tag später erscheint Werbung auf Ihrer Social-Media-Seite oder ein Newsletter in Ihrem Posteingang. Das war wahrscheinlich nicht Ihre Absicht. Dank der neuen Datenschutzgesetzgebung werden Sie besser davor geschützt.

Ab Mai 2018 müssen alle europäischen  Unternehmen, die online tätig sind, das neue Datenschutzgesetz GDPR (Allgemeine Datenschutzverordnung) einhalten. Dieses neue Gesetz wird dafür sorgen, dass personenbezogene Daten, die online verarbeitet werden, noch besser geschützt werden und der Nutzer mehr Kontrolle darüber hat. Darüber hinaus vereinfacht das neue Gesetz das regulatorische Umfeld für internationale Unternehmen durch eine Angleichung innerhalb der EU.

Unternehmen können ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung als Verbraucher keine Cookies mehr für Werbezwecke setzen oder Newsletter versenden.

Wir bei sepastop.eu finden Privatsphäre sehr wichtig und wir befürworten das neue Datenschutzgesetz. Konkret bedeutet das:

  • Zahlungsdaten werden bei uns nicht gespeichert
  • Personenbezogene Daten werden von uns niemals an Dritte weitergegeben
  • Wir speichern allein die Daten, die absolut notwendig sind für die Erstellung des Kündigungsschreibens und dessen Verarbeitung.
  • Der Inhalt des Briefes (einschließlich der Unterschrift) wird nach 1 Jahr automatisch gelöscht.
  • Wir versenden keine Newsletter

Bitte beachten Sie unsere aktualisierten Datenschutzbestimmungen auf unserer Website www.sepastop.eu.

Werkverträge kündigen: Das gilt es zu beachten

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Bei den Werkverträgen handelt es sich um sogenannte privatrechtliche Verträge, die in den §§ 632 ff des Bürgerlichen Gesetzbuches geregelt werden. Im Mittelpunkt eines Werkvertrages steht das gegenseitige Austauschverhältnis. Der Besteller, das ist in diesem Fall der Auftraggeber, erteilt dem Unternehmer, also dem Auftragnehmer, einen Auftrag zur Schaffung eines Werks. Ein Typisches Beispiel für einen Werkvertrag ist die Erstellung einer Webseite.

Es geht also vorwiegend um die Errichtung einer Sache – das ist auch der wesentliche Unterschied zum klassischen Dienstvertrag. Des Weiteren kann der Werkvertrag von beiden Seiten – also vom Besteller und vom Unternehmer – einseitig beendet werden, sofern ein Umstand vorliegt, der die Kündigung auch berechtigt.

Worauf der Besteller achten muss

Das Kündigungsrecht des Bestellers ist, verglichen mit dem Kündigungsrecht des Unternehmers, wesentlich weiter gefasst; zudem unterliegt das Kündigungsrecht des Bestellers keinerlei Einschränkungen. Der Besteller kann daher jederzeit, auch ohne Setzen einer Frist und auch ohne Angaben von Gründen, den Vertrag kündigen. Eine Kündigung ist sogar dann möglich, obwohl etwaige Mängel noch nicht beseitigt wurden. Zu beachten ist, dass der Besteller nur dann eine Kündigungsfrist einhalten muss, wenn es sich um fortlaufende Werkleistungen handelt. Ist das aber nicht der Fall, so muss der Besteller auch keine Kündigungsfrist berücksichtigen. In § 649 Bürgerliches Gesetzbuch wird zudem auch geregelt, dass dem Besteller ein eigenständiges Kündigungsrecht zusteht, das bis zur tatsächlichen Vollendung des Werks jederzeit ausgeübt werden kann. Somit wird auch eindeutig bestimmt, dass der Unternehmer auch keinen Anspruch auf die Abnahme des Werks hat, sondern nur einen Anspruch auf die im Vorfeld vereinbarte Vergütung. Es spielt somit keine Rolle, ob es zur tatsächlichen Erstellung des Werks kam oder nicht.

Welche Möglichkeiten stehen dem Unternehmer zur Verfügung?

Während die Kündigungsrechte des Bestellers wesentlich weiter gefasst sind, stehen dem Unternehmer nur geringe Möglichkeiten zur Verfügung, sofern er den Vertrag kündigen möchte. So kann er den Vertrag nur dann kündigen, wenn etwa ein wichtiger Grund vorliegt – so etwa, wenn die Vertragsfortsetzung unzumutbar geworden ist. Ist das der Fall, so kann der Vertrag gekündigt werden. Doch wann spricht man von einer Unzumutbarkeit? Etwa dann, wenn der Besteller – trotz einer Fristsetzung – den Mitwirkungspflichten nicht nachkommt. Wurde das Werkvertragsverhältnis von Seiten des Unternehmers beendet, so muss dieser alle Leistungen, die bis zur Kündigung erbracht wurden, an den Besteller übergeben. Zudem kommt es auch zu einer Änderung der Zahlungsverpflichtung der im Vorfeld vereinbarten Vergütung. Aufgrund der Tatsache, dass dem Unternehmer keine finanziellen Vorteile aus der Werksvertragskündigung erwachsen dürfen, muss er ersparte Aufwendungen abziehen lassen (§ 649 Bürgerliches Gesetzbuch). Der Unternehmer braucht, nachdem er den Vertrag gekündigt hat, zudem auch keine weiteren Aufwendungen mehr zu tätigen, sodass es nicht zur Fertigstellung des Werks kommen braucht. Wurde der Vertrag gekündigt, so hat das natürlich auch einen Einfluss auf die Höhe der Vergütung. Im Zuge der Berechnung muss der Unternehmer klar darlegen und auch beweisen können, wie es zur Vergütungshöhe gekommen ist. Im Gesetz findet sich hier eine sogenannte Vermutungsregelung, sodass der Unternehmer einen Anspruch auf 5 Prozent der Vergütung hat, obwohl er noch keine Werkleistung erbracht hat. Lag die im Vorfeld vereinbarte Vergütung bei 500 Euro, so darf der Unternehmer 25 Euro in Rechnung stellen.

Generalklauseln, die den Vergütungsanspruch begrenzen, sind unzulässig

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Natürlich versuchen die Auftraggeber immer wieder den Vergütungsanspruch der Unternehmer zu begrenzen, sofern es zur vorzeitigen Kündigung des Vertrages gekommen ist. Jedoch sind derartige Generalklauseln, die sich immer wieder in den Werkverträgen finden, nicht zulässig. Auch der Bundesgerichtshof hat sich bereits mit diesem Thema befasst und bestätigt, dass Generalklauseln, die den Vergütungsanspruch – in welcher Form auch immer – mindern, nicht rechtsgültig sind. Handelt es sich um ein „freies Kündigungsrecht“ des Auftraggebers, sofern besondere Umstände nicht gegeben sind, so ist die Kündigung nach Treu und Glauben nur dann gerechtfertigt, wenn der Unternehmer keine Nachteile erleiden muss.

Leasing-Vertrag vorzeitig kündigen: Das sind die Möglichkeiten

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Wer seinen Leasingvertrag kündigen möchte, der wird relativ schnell feststellen, dass die Möglichkeiten begrenzt sind. Handelt es sich um einen Vertrag mit einer Grundmietzeit, so kann dieser nur dann gekündigt werden, sofern Gründe vorliegen, die ein sogenanntes außerordentliches Kündigungsrecht rechtfertigen.

Eine Alternative zur Kündigung stellt der Aufhebungsvertrag dar. Der Leasingnehmer leistet eine Abstandszahlung, sodass der Leasinggeber für den entstandenen Investitionsaufwand entschädigt wird. Eine sparsamere Option ist die Weitergabe des Vertrags an Dritte – in diesem Fall ist keine Abstandszahlung zu leisten. Mittlerweile gibt es einige Portale, auf denen man sein Fahrzeug inserieren kann. Zu beachten ist, dass die Kündigung des Leasingvertrages nur schriftlich erfolgen kann; auf der Kündigung muss sich zudem die Unterschrift des Leasingnehmers befinden.

Wann kann der Vertrag vorzeitig gekündigt werden?

In der Regel ist eine vorzeitige Kündigung des Leasingvertrages nicht möglich. Schlussendlich befindet sich in dem Vertrag nämlich eine Klausel, sodass eine Kündigung vor Ablauf des Vertrages unwirksam ist. Dies deshalb, weil die monatlichen Raten auf Basis der Laufzeit ermittelt und in weiterer Folge von beiden Vertragspartnern als für in Ordnung befunden wurden. Jedoch gibt es Ausnahmen – handelt es sich um ein KFZ-Leasing, so kann der Leasingnehmer den Vertrag kündigen, sofern ein unerheblicher Schaden oder ein Totalschaden vorliegt oder das Fahrzeug gestohlen wurde.

Wird das Fahrzeug gefunden, so greift diese Kündigungsmöglichkeit jedoch nicht; auch dann, wenn die Reparatur dazu führen würde, dass es zu keinen Restmängeln kommt, kann der Vertrag nicht von Seiten des Leasingnehmers gekündigt werden. In diesem Fall erlischt das Sonderkündigungsrecht und der Vertrag wird bis zum regulären Laufzeitende fortgesetzt. Stirbt der Leasingnehmer vor dem Ende der Vertragslaufzeit, so können die Erben den Vertrag kündigen – zu beachten ist die einmonatige Kündigungsfrist (§ 580 Bürgerliches Gesetzbuch – BGB).

Auch der Leasinggeber kann den Vertrag vor dem Laufzeitende auflösen

Jedoch kann der Leasingvertrag nicht nur von Seiten des Leasingnehmers vorzeitig beendet werden – auch der Leasinggeber kann den Vertrag vor dem Ende der Laufzeit kündigen. So etwa mittels fristloser Kündigung. Auch diese Kündigungsmöglichkeit wird im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Eine friste Kündigung ist von Seiten des Leasinggebers dann auszusprechen, wenn die Rechte gefährdet oder bedeutend verletzt werden – so etwa, wenn der Leasingnehmer das geleaste Fahrzeug nicht sach- oder fachgerecht verwendet. Werden im Zuge des Vertragsabschlusses etwa Tatsachen verschwiegen, so ist ebenfalls eine fristlose Kündigung möglich.

Auch dann, wenn der Leasingnehmer keine Zahlungen mehr leistet, kann der bestehende Vertrag von Seiten des Leasinggebers gekündigt werden. In der Regel besteht das Recht auf fristlose Kündigung dann, wenn der Leasingnehmer mit zwei Raten in Verzug ist. Handelt es sich um ein Verbraucherleasing, so sind die Möglichkeiten für die fristlose Kündigung bei Zahlungsverzug jedoch erheblich eingeschränkt. Auch wenn der Leasinggeber den Vertrag vorzeitig beenden kann, sofern der Leasingnehmer mit zwei Raten in Verzug ist, so muss dem Leasingnehmer jedoch eine zweiwöchige Frist eingeräumt werden, um den gesamten Rückstand tilgen zu können. Erst dann, wenn der Leasinggeber schriftlich benachrichtigt wurde und die zweiwöchige Frist abgelaufen ist, kann der Vertrag vorzeitig beendet werden.

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Nicht immer muss der Vertrag gekündigt werden

Will der Leasingnehmer den Vertrag kündigen, so gibt es mitunter aber auch eine weitere Option, die keinesfalls außer Acht gelassen sollte – er kann seinen Vertrag nämlich auch abgeben, sodass ein Dritter zum Leasingnehmer wird. Tritt dieser in den bestehenden Vertrag ein, bezahlt die monatlichen Raten und nutzt das Fahrzeug, so wird er automatisch zum Leasingnehmer. Jedoch muss diesem Vorgang von Seiten der beteiligten Bank und der Leasinggesellschaft zugestimmt werden; in der Regel sprechen sich die Leasingnehmer aber nicht gegen einen Wechsel aus. Im Internet gibt es einige Wechselbörsen, sodass aktiv nach Dritten gesucht werden kann, die den Leasingvertrag übernehmen können. Zu beachten ist, dass eine Abstandszahlung entfällt, da es zu keiner vorzeitigen Beendigung des Vertrags kommt, sondern nur zum Wechsel des Leasingnehmers. Für die Leasinggesellschaft spielt das in keine Rolle – schlussendlich werden die Raten weiterhin bezahlt.

Depot kündigen: So geht’s

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Es gibt zahlreiche Gründe, warum man sein Depot kündigen möchte. In vielen Fällen sind es die Kosten, die am Ende dafür sorgen, dass der Trader über eine Kündigung nachdenkt. Schlussendlich fressen hohe Depotkosten nämlich die Gewinne auf – zudem gibt es sehr wohl heute auch schon einige Broker, die keine oder nur sehr geringe Gebühren verlangen. Warum sollte man also viel Geld für sein Depot bezahlen, wenn es doch kostengünstigere Anbieter gibt? Doch worauf muss der Trader achten, wenn er sein Depot kündigen und seine Papiere zu einem anderen Broker transferieren oder diese verkaufen und sich die erzielte Summe dann auf sein Konto auszahlen lassen möchte?

Die Kündigung des Depots

Zu Beginn gilt es Informationen einzuholen – so etwa, ob es von Seiten des Brokers eine Kündigungsfrist gibt. Findet sich im Depotvertrag jedoch kein Hinweis auf eine derartige Frist, so kann man das Depot jederzeit kündigen. Zu beachten ist, dass die Kündigung des Depots schriftlich erfolgen muss; wer sicher sein will, dass das Schreiben auch an der zuständigen Stelle ankommt, sollte den Brief per Einschreiben versenden. Damit die Kündigung rechtswirksam wird, sollte sie folgende Informationen enthalten: Name, Adresse und auch das Geburtsdatum des Traders, die vollständige Depotbezeichnung, den Kündigungstermin (frühestmöglich oder bestimmter Zeitpunkt) und der Hinweis, was nach der Kündigung mit den Wertpapieren passieren soll (werden die Papiere transferiert oder mitunter veräußert?). Wichtig ist, dass der Trader das Schreiben eigenhändig unterfertigt. Zu beachten ist, dass der Kündigungsgrund keine Rolle spielt und somit nicht angegeben werden muss. Eine Alternative zur Kündigung kann auch die Kontaktaufnahme mit dem Broker sein – in einigen Fällen kann von Seiten des Brokers sehr wohl am Gebührenmodell geschraubt werden, sodass mitunter weniger Kosten für das Depot zu bezahlen sind. Gibt es von Seiten des Brokers jedoch kein Entgegenkommen, so ist die Kündigung die einzige Möglichkeit, wenn die Gebühren nicht die Gewinne auffressen sollen.

Bietet der neue Broker einen Umzugsservice an?

Zahlreiche Broker bieten neuen Kunden eine Art Umzugsservice an. So erhält der Trader mit den ersten Unterlagen auch ein Schreiben, mit dem er beim alten Anbieter den Übertrag des Depotinhalts beantragen kann, bevor das Depot geschlossen wird. Jedoch gibt es auf der Vorlage auch die Option, die Papiere zu verkaufen und die daraus resultierende Summe auf das Konto des Traders zu überweisen. Somit kann es sehr wohl von Vorteil sein, wenn man im Vorfeld mit dem neuen Broker Kontakt aufnimmt, wenn man einen möglichen Umzugsservice in Anspruch nehmen möchte. Bietet der neue Broker jedoch keine Unterstützung im Zuge der Kündigung und Neuerrichtung des Depots an, so muss der Trader selbst alle Informationen übermitteln, wohin die Wertpapiere etwa transferiert werden sollen. Fakt ist: Broker, die einen Umzugsservice anbieten, erleichtern das gesamte Projekt der Depotkündigung, da der Trader tatsächlich nur das Kündigungsschreiben übermitteln muss – die restlichen Aufgaben werden vom neuen Anbieter übernommen.

Der Brokervergleich

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Wer sein Depot aufgrund zu hoher Gebühren kündigen will, der wird natürlich nach einem anderen Broker Ausschau halten, der ein günstigeres Depot zur Verfügung stellt. Ratsam ist ein Brokervergleich, der im Internet durchgeführt werden kann. Jedoch sollte sich der Trader nicht nur auf die Depotkosten konzentrieren – es geht auch um den Kundenservice und auch um das Handelsangebot. Zudem sollte man auf die Plattform achten oder auch mitunter überprüfen, ob von Seiten des Brokers ein kostenloses Demokonto angeboten wird. Zudem gibt es immer wieder Angebote für Neukunden – so beispielsweise fünf kostenlose Trades. Die Willkommensangebote sollten jedoch die geringste Rolle im Zuge des Brokervergleichs spielen.

Das Fazit

Wer sein Depot kündigen möchte, der wird relativ schnell feststellen, dass der Vorgang keinesfalls kompliziert ist – vor allem auch dann nicht, wenn von Seiten des neuen Brokers ein Umzugsservice angeboten wird. In diesem Fall genügt nur die Kündigung des bestehenden Depots – alle anderen Aufgaben übernimmt dann der neue Anbieter.

Gutscheine zurückgeben – ist das möglich?

Immer wieder landen Geschenkgutscheine unter dem Weihnachtsbaum oder werden zum Geburtstag verschenkt. Doch nicht alle Beschenkten freuen sich über diese Aufmerksamkeit – wer den Gutschein dann in der Lade verstaut und ihn erst dann wieder findet, nachdem die Frist abgelaufen ist, sollte ihn dennoch nicht entsorgen.

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Aus rechtlicher Sicht

In der Regel ist ein Gutschein drei Jahre lang gültig. Dies deshalb, weil zivilrechtliche Ansprüche erst nach drei Jahren verjähren (§§ 195 und 199). Das heißt, die Lage kann bei Gutscheinen gar nicht anders aussehen oder interpretiert werden, weil ein Gutschein auf Grundlage des Kaufvertrages oder auch des Dienstvertrages entstanden ist. Wird der Gutschein nicht von Seiten des Ladens befristet, so gilt die gesetzliche Regelung – die Gültigkeit beträgt also drei Jahre. Dabei ist zu beachten, dass die Verjährungsfrist mit dem Jahresende beginnt, in dem der Anspruch – also der Erwerb des Gutscheins – entstanden ist. Befristet das Unternehmen die Gültigkeit, so kann es sein, dass der Gutschein nur ein Jahr oder zwei Jahre gültig ist. Es darf aber nicht sein, dass die Gültigkeit kürzer als ein Jahr ist – dazu gibt es auch ein Urteil des Oberlandesgerichtes München (Az.: 29 U 393/07).

Die einzige Ausnahme: Es handelt sich um einen Gutschein für eine Musical-, Theater- oder auch Opernvorstellung, wobei schon im Vorfeld bekannt ist, in welchem Zeitraum das Stück aufgeführt wird. Läuft ein Theaterstück ab 2. März 2018 und wird mit 19. Mai 2018 abgesetzt, so ist der Gutschein nur bis zur letzten Vorstellung des Stücks gültig. Zu beachten ist, dass Gutscheine nur gegen Dienstleistungen oder Waren eingelöst werden dürfen. Barauszahlungen sind nicht möglich. Schlussendlich war der Gutschein bei Abschluss des Vertrages für die Einlösung gegen Dienstleistungen oder Waren gedacht – eine Andersbehandlung ist daher nicht möglich. Die einzige Ausnahme: Der Gutschein wurde für eine bestimmte Ware oder Dienstleistung gekauft, die es nicht mehr gibt – in diesem Fall kann eine Barauszahlung erfolgen, sofern der Gutscheinbesitzer keine Alternative findet.

Hat der Kunde einen Anspruch auf die Auszahlung des Restbetrages?

Zu beachten ist, dass ein Gutscheinbesitzer keinen Anspruch auf die Auszahlung des noch vorhandenen Restbetrages hat – wer also einen Wellnessgutschein geschenkt bekommen hat und statt einer Spa-Behandlung sein Geld zurück möchte, muss auf die Kulanz des Ausstellers hoffen.

Bei Waren verhält es sich ein wenig anders: Befindet sich der Wert der Ware unter dem Wert des Gutscheins, so erhält der Gutscheinbesitzer einen neuen Gutschein mit dem Restbetrag. Im Normalfall wird der Betrag jedoch ausbezahlt, wenn der Warenwert mehr als 50 Prozent des Gutscheins ausmacht – jedoch ist der Verkäufer nicht verpflichtet, sondern kann auch einen Gutschein ausstellen, wenn der Wert im Centbereich liegt.

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Was passiert, wenn der Gutschein älter als drei Jahre ist?

Handelt es sich um einen unbefristeten Gutschein, der bereits vor drei Jahren ausgestellt wurde, so ist dieser abgelaufen. Der Händler muss den Gutschein einerseits nicht mehr einlösen und andererseits auch kein Geld zurückzahlen. In vielen Fällen zeigen sich die Händler jedoch kulant, sodass der Geldwert ausbezahlt wird. Hier hat der Händler jedoch das Recht, 10 bis 25 Prozent des Gutscheinwerts abzuziehen.

Welche Regeln gelten für Gutscheine, die online gekauft wurden?

Gutscheine, die online erworben wurden, können nach dem Fernabsatzvertrag widerrufen werden – das Recht auf Widerruf gilt für 14 Tage nach dem Kauf des Gutscheins. In weiterer Folge kommt es zur Erstattung des gesamten Gutscheinbetrages. Auch Online-Gutscheine sind in der Regel drei Jahre gültig; auf der Seite des Anbieters finden sich jedoch die Konditionen, wenn man sicher gehen will, dass der Gutschein nicht befristet ist.