Was ist ein Außergeschäftsraumvertrag?



Verträge, die geschlossen werden, ohne dass sich die Beteiligten in einem üblichen Geschäftsraum (Ladengeschäft, Büro, Filiale) treffen.

Ein Außergeschäftsraumvertrag ist ein Vertrag zwischen einem Unternehmen und einem Verbraucher, der außerhalb der üblichen Geschäftsräume des Unternehmens zustande kommt. Wenn Sie beispielsweise in einer Fußgängerzone oder an einem Bahnhof angesprochen werden, ob Sie nicht ein Probeabonnement einer Zeitschrift abschließen möchten, dann ist dies ein solcher Außergeschäftsraumvertrag. Dies liegt daran, dass die Fußgängerzone oder der Bahnhof keine übliche Geschäftsstelle des Zeitschriftenunternehmens sind.

Gleiches gilt auch, wenn jemand an Ihrer Haustür klingelt und Ihnen etwas verkauft oder einen Vertrag mit Ihnen abschließt. Insbesondere gilt dies auch für sogenannte Kaffeefahrten. Auch Waren und Dienstleistungen, die im Rahmen solch einer Kaffeefahrt erworben werden, gelten als Außergeschäftsraumvertrag.

Diese Art der Verträge berechtigt den Verbraucher zu einem Widerruf der Leistung innerhalb von 14 Tagen.


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